Wenn du dich selbst heilst, heilst du die Welt

 

Hallo ihr Lieben,
es freut mich so sehr, heute hier mit euch sein zu dürfen. Dies ist ein ganz besonderer Moment für mich. Hier an diesem Ort habe ich zusammen mit wundervollen Menschen Zeiten der intensivsten Bewusstseinsentwicklung durchlebt und so unendlich viel gelernt über mich und die kleine und große Welt, die mich umgibt. Damit ihr ein wenig besser verstehen könnt, was dieser Weg des „heiler werden“ für mich bedeutet, möchte ich euch eine Geschichte erzählen.

 

Wie ich zur Heilenergetikerausbildung kam

Meine Geschichte beginnt an einem Tag im März 2017. An diesem Tag besuchte mich meine Tochter. Ich erzählte ihr ein wenig über meine persönliche Krise, die mich gerade fest im Griff hatte. Und irgendwann brachte sie es ganz einfach auf den Punkt. Sie sagte: Mama, es wird Zeit für dich, was zu tun! Und ich ertappte mich bei dem spontanen Gedanken: Ja, ich tu doch, was mache ich denn die ganze Zeit?

Wir sprachen über die Heilenergetikerausbildung, mit deren Hilfe sich für meine Tochter so vieles positiv verändert hatte. Und im Laufe unseres Gespräches erkannte ich: Ich war an einem ganz besonderen Punkt in meinem Leben angekommen. An einem Wendepunkt. Und so traf ich die Entscheidung, genauer hinzuschauen auf mein Leben, es aus einer anderen Warte als bisher zu beleuchten. Ich war bereit und offen dafür. Ich begann einzutauchen in eine für mich neue Welt. In eine Welt energetischer Sichtweisen und ungeahnter Möglichkeiten, mein Leben neu zu betrachten und zu verändern.

 

Veränderung – warum denn eigentlich?

Außer diesem komischen Gefühl in meinem Bauch, das sich schon seit geraumer Zeit immer wieder meldete, war doch alles ok. Mein Magen spinnt halt mal wieder. Wie so oft. Das kenne ich seit meiner Kindheit, ist halt so. Und vergeht auch wieder. So war es immer. Die Ärzte, die ich über die Jahre immer wieder deshalb konsultierte, konnten nicht wirklich was feststellen. Vielleicht mal ne Gastritis, die ich dann mit Medikamenten behandelte. Und wenn sie dann ausgeheilt war, konnte es flugs wieder weitergehen in meinem durchorganisierten Leben.
Oder meine Beine. Wieso war ich so wackelig unterwegs? Na gut, das wird daran liegen, dass ich nicht wirklich Sport treibe. Und zu viel sitze. Wird schon wieder.
Schweißausbrüche, Herzrasen, Zittern, Tinnitus, schlecht schlafen – unschöne und belastende Körpersignale. Aber hey, was mich nicht umbringt, macht mich nur noch stärker! So habe ich das gelernt. Von klein auf.
Und dass ich kaum noch Energie für das Alltägliche habe, mich über den Tag quäle? Am Wochenende kann ich mich ja erholen, damit ich am Montag wieder fit bin für meinen ungeliebten Job. So geht es ja schließlich ganz vielen anderen Menschen auch. Leben ist halt kein Ponyhof!

Gibt es noch eine Steigerung? Ja, die gibt es. Ich erlebte Burnout und Depression. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren 2015 rund 322 Millionen Menschen von Depression betroffen, 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. Das waren gut 18 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. Ich befand mich also in „guter Gesellschaft“. Wurde von der Schulmedizin therapiert, wieder „fit“ gemacht fürs „normale“ Leben. Ich funktionierte wieder. Super, das war es, was ich wollte.

Doch wollte ich das wirklich? Ganz, ganz leise kamen die ersten Zweifel. So kam ich hierher zur Heilenergetikerausbildung. Mit einem prall gefüllten Lebensrucksack und jeder Menge Fragen.

Fragen wie:

  •  Warum zieht sich das Thema Krankheit wie ein roter Faden durch mein Leben? 

  •  Weshalb habe ich so viele schmerzvolle Erfahrungen in so vielen Bereichen meines Lebens gemacht, immer und immer wieder? 

  •  Weshalb war es für mich oft so schwierig, Freundschaften zu schließen und zu erhalten? 

  •  Und wo waren sie geblieben:
die Freude, die Leichtigkeit, das gute Gefühl in meinem Leben? 


 

Ganz einfach leben

Ich sitze hier vor meinem Laptop und während ich mich bemühe, meine Gedanken zu ordnen, schaue ich auf mein geliebtes Katzenmädchen, das neben mir liegt. Sie begleitet mich, zusammen mit ihrem Kumpel, nun seit mehr als 10 Jahre durch mein Leben. Seit kurzem weiß ich nun, dass sie sehr krank ist und nicht mehr lange leben wird. Ich versuche, so gut es geht, in dieser Lebensphase an ihrer Seite zu sein. Und ich fühle so unendlich große Dankbarkeit für ihre bedingungslose Liebe, die sie mir all die Jahre geschenkt hat.

Ihr fragt euch jetzt vielleicht: was hat mein Katzenmädchen mit diesem Vortrag übers „Heil“-Werden zu tun? Katzen sind stolze und würdevolle Tiere. Sie tun nichts, aber auch gar nichts, was sie nicht wirklich, wirklich wollen. Sie bestimmen, wann sie spielen, schlafen, essen und vor allen Dingen, was sie essen  wollen. Sie zeigen ihren Menschen, was ihnen gefällt und was nicht. Und ob wir sie in Ruhe lassen sollen oder sie Bock auf Schmusen haben. Sie „hören“ einfach darauf, was ihnen ihr Körper sagt und machen es dann auch. Sie leben ganz einfach ihr Leben.
Hört sich doch alles ganz stimmig und natürlich an, oder? Klar, werdet ihr sagen. Ist doch normal.
Für ein Tier schon. Aber für uns Menschen?

 

Sich selbst gutes tun.

Wann haben wir das letzte Mal das getan, was uns gute Gefühle bereitet hat? Was uns zufrieden und glücklich gemacht und uns mit Leichtigkeit erfüllt hat?
Wann haben wir uns die Erlaubnis gegeben, uns selbst diese bedingungslose Liebe angedeihen zu lassen, die wir uns von anderen immer so sehr wünschen?
Viele von uns leben in einem Alltags-Karussell voller Ängste, negativer Glaubenssätze, Ohnmachten, Bewertungen und übernommener Rollen. Und wir sind uns oftmals dessen überhaupt nicht bewusst.

Wir machen den ungeliebten Job weiter, weil er uns vermeintliche Sicherheit verspricht. Die Angst, irgendwann unter der Brücke schlafen zu müssen, lässt uns verharren in einer Welt, die mit unseren Werten nicht im Geringsten etwas zu tun hat. Wir geben unsere Verantwortung ab und finden uns im Opferland wieder. Und schlimmer noch: wir glauben an das, was man uns in unserer Kindheit vermittelt hat – und fühlen uns wertlos und klein.

Aus Angst, wir könnten etwas falsch machen oder weil wir uns nichts zutrauen, treffen wir keine Entscheidungen für eine Veränderung in unserem Leben. Wir bleiben in unserer Komfortzone und halten aus. Und wundern uns, wenn unser Energielevel immer weiter den Bach runtergeht. So wie bei mir.

Die Seminar-Wochenenden der Heilenergetik waren für mich voller Aha-Erlebnisse und es wurde mir bewusst, was nicht angeschaute Ängste, nicht gelebte Wut und Trauer all‘ die Jahre mit mir gemacht haben.

 

Energie

Ich habe gelernt, dass jeder Mensch umgeben ist von einem Energiekörper, einem feinstofflichen Feld, das in und um unseren materiellen Körper schwingt. Dieser Energiekörper, meine Aura, speichert alle Erlebnisse, Erfahrungen und die damit verbundenen Gefühle meines Lebens.  Waren mit diesen Erfahrungen viele Angst- oder Ohnmacht-Situationen verbunden, mindern sie meine Lebenskraft. Die gute Nachricht ist: Diese entstandenen Blockaden können durch Bewusstmachen und energetische Übungen gelöst werden. Damit komme ich nach und nach wieder zu meiner vollen Lebenskraft, da die Energie wieder frei fließen kann.

In dieser intensiven Zeit habe ich erkennen dürfen: Alles ist Energie und ich kann meine Energie durch ein breites Spektrum energetischer Arbeit an mir selbst positiv beeinflussen. Damit eröffnen sich unglaubliche Möglichkeiten, mein Leben besser zu verstehen und in eine neue und positive Richtung zu lenken.

Ich bin den Antworten zu meinen Fragen sehr nahe gekommen. Wenn mein Körper mit „mir spricht“, indem er mir einen Schmerz schickt, schaue ich es mir nun erstmal auf eine andere Weise an. Gibt es gerade in meinem Leben etwas, was sich nicht gut anfühlt? Kann und sollte ich daran etwas ändern? Ist hier meine Eigenverantwortung und möglicherweise eine Entscheidung gefragt? Mein Körper zeigt mir sehr genau, was auf der seelischen Ebene nicht rund läuft. Es ist nicht immer angenehm, dorthin zu schauen und zu hinterfragen. Aber es ist die einzige Möglichkeit, auf Dauer heil zu werden.

Hierzu gibt es ein schönes Zitat von Christian Morgenstern: „ Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare“.

 

Heil werden

Da ich nun endlich hingehört habe, was mir mein Körper schon seit so langer Zeit erzählen wollte, habe ich mich auf den Weg gemacht, mich selbst zu befreien. Es wird einen beruflichen Kurswechsel geben, den ich ausrichten werde auf meine ganz individuellen Wertvorstellungen und Gefühle, die ich dabei empfinde. Fühlt sich das gut an und berührt es mein Herz, dann ist es die richtige Richtung. Die unterschiedlichsten Gefühle wieder intensiv zu fühlen, ganz tief in meinem Herzen, liebevoll anzuschauen und anzunehmen – ist für mich das Schönste, was ich hier in diesen Räumen erleben durfte.

Ich habe vor wenigen Tagen meine geliebte Katze über die Regenbogenbrücke begleitet. Diesen Schmerz nicht zu unterdrücken, sondern so intensiv zu fühlen, wie er sich zeigt – das ist Leben. Und es ist Heilung.

Es gibt noch so viele Lösungsmöglichkeiten aus der Sicht der Heilenergetik, die zur Heilung einer Seele und dadurch auch zur Veränderung im Außen beitragen können.

Stellen wir uns nur einmal vor:

Wir alle tragen keine Wut- oder Hassgefühle mehr aus der Vergangenheit mit uns herum.
Wir machen anderen und uns selbst keine Vorwürfe mehr; Schuldzuweisungen für enttäuschte Hoffnungen gibt es nicht mehr.
Wir bewerten nicht mehr und wir können uns und anderen vergeben.
Stellt euch vor, wir alle könnten dankbar sein für das, was ist.
Spürt mal in euch hinein – wie fühlt sich das an? Warm und geborgen?
Friedvoll und sicher?

Und wenn wir diese Empfindungen durch unsere positive Energie weitergeben, indem wir alle mit uns selbst und den Menschen in unserem Umfeld achtsam und bewertungsfrei umgehen können – dann heilt es uns und genauso die kleine und große Welt um uns herum.

Dazu ein schönes Zitat von Stefan Zweig, einem österreichischen Schriftsteller:
„Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern.“

Ich empfinde große Dankbarkeit für diese tiefen Erkenntnisprozesse, die ich hier durchleben durfte. Es bereichert mein Leben in ungeahnter Weise und gibt mir das Vertrauen, das alles, was in meinem Leben geschieht, aus einem tieferen Zusammenhang und einem höheren Sinn heraus geschieht.

Damit bin ich fast am Ende meiner kleinen Ausführung angekommen. Ich habe noch ein kleines Video für euch, was, wie ich finde, gut zum Prozess der Heilwerdung passt.

Aber vorher möchte ich noch Danke sagen. Danke liebe Tochter für deine Geduld und Liebe für mich. Ich weiß: es war nicht immer einfach für dich.
Ihr Lieben der Heilenergetikergruppe: Ich danke euch von Herzen für die wundervollen Gespräche und euer Da-Sein.
Liebe Stefanie, lieber Theo, mein ganz besonderer Dank gilt euch. Eure achtsame Art, mit Menschen umzugehen, hat mich immer wieder sehr berührt. Ich danke euch von Herzen für eure Hilfe und Unterstützung. Bitte tragt noch ganz lang eure Botschaft in diese Welt!

 

Und nun noch viel Freude mit diesem Video:

Video: https://www.youtube.com/watch?v=eq5aruSDU_k

 

Vortrag von Martina S. beim Abschlussfest der Heilenergetikerausbildung 2017-2018 in Frankenthal am 06.05.2018

 

Gefällt dir das Bild? Weitere Bilder findest du unter www.stefanie-menzel.art

Aquarell, Stefanie Menzel 2018

Aquarell von Stefanie Menzel 2018

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