Herzlich Willkommen zur heilenergetischen Lebensberatung!

 

Immer wieder in unserem Leben geraten wir in Situationen, in denen wir uns mit unseren bisherigen Lösungsstrategien nicht zu helfen wissen. Vielleicht fehlt uns die Entscheidungskraft, unseren Job zu kündigen. Vielleicht leiden wir unter den ständig wiederkehrenden Konflikten mit dem Partner. Oder wir wissen nicht, wie wir unseren eigenen Kindern in der Pubertät begegnen sollen.

 

Genau an dieser Stelle setzt die heilenergetische Lebensberatung an: Ob es um Schwierigkeiten im Beruf, in der Beziehung oder in der Familie geht – hier finden Sie auf Ihr jeweiliges Problem einen ersten Beratungsansatz aus Sicht der Lebensphilosophie der Heilenergetik. Anders als klassische psychologische Ansätze, bietet die Lebensphilosophie einen energetischen Zugang Ihre jeweilige Lebenssituation zu betrachten und auch zu bewerten. Probleme und Herausforderungen werden nicht als Folge destruktiven Verhaltens oder unglücklicher Lebensumstände bewertet, sondern werden immer in ihren übergeordneten Zusammenhängen betrachtet und gelöst.

 

Aus diesem Grund kann und will der therapeutische Ansatz der Heilenergetik den Besuch beim Arzt und Psychotherapeuten nicht ersetzen. Die Lebensphilosophie der Heilenergetik stellt vielmehr einen alternativen und zusätzlichen Beratungsansatz zu schulmedizinischen Interventionen dar.

 

Die heilenergetische Lebensberatung wird kontinuierlich ausgebaut! Schicken auch Sie uns gern ein Thema, dass Sie gern heilenergetisch erläutert haben wollen an kontakt@stefanie-menzel.com

 

Lebenslexikon

BEISPIEL

„Warum immer ich?“ fragen Sie sich: Der Bus fährt Ihnen schon wieder vor der Nase weg. Auch der neue Flirt erweist sich als Flopp. An der Witzschutzscheibe hängt schon wieder ein Strafzettel, obwohl sie nur kurz vor Ladenschluss fünf Minuten im Supermarkt waren. Frustriert verkriechen Sie sich in Ihre vier Wände und sind sich sicher: „Ich bin einfach ein Pechvogel“.

 

Wenn Sie förmlich das Gefühl haben, vom Pech verfolgt zu werden, ist es hilfreich, sich zunächst klar zu machen, dass es sich bei der Einstellung „Ich bin ein Pechvogel“ um einen sogenannten Glaubenssatz handelt, den Sie über sich selbst hegen. Glaubenssätze sind Gedanken, die wir tief in unserem Geist verinnerlicht haben und für wahr halten. Meist entstehen diese im Laufe der Kindheit, bzw. wurden von Eltern und Bezugspersonen übernommen. Glaubenssätze prägen im besonderen Maße, sowohl wie wir uns selbst als auch wie wir das Leben wahrnehmen. In diesem Falle fühlen wir uns womöglich oft als Opfer äußerer Umstände, haben den Eindruck, das Leben nicht im Griff zu haben oder versinken gar im Selbstmitleid. Hierbei laufen wir schnell Gefahr zu verkennen, welche Botschaft oder auch welches Entwicklungspotenzial sich hinter den einzelnen Situationen für uns verbirgt.

Verlieren Sie beispielsweise immer wieder Geld (als Bargeld oder in Form von sinkenden Aktien), kann dies ein Hinweis sein, dass Sie sich grundsätzlich mit Ihrer persönlichen Beziehung zu Geld auseinandersetzen sollten. Geht das Auto immer wieder kaputt, könnten Sie sich fragen, ob Sie tatsächlich dort ankommen wollen, wohin sie fahren. Und wer immer den falschen Partner kennenlernt und enttäuscht wird, darf sich die Frage stellen, wie es um die eigene Beziehungsbereitschaft steht. Die Aneinanderreihung unglücklicher Ereignisse fordert Sie also dazu auf, Ihren Alltag unter die Lupe zu nehmen.

 

Möchten Sie den Pechvogel in Ihnen in einen Paradiesvogel verwandeln, ist es notwendig, tradierte Denk- und Handlungsmuster zu hinterfragen, Tagesabläufe und Lebenswelten zu überdenken, neue Bekanntschaften zu machen, ggf. auch den Job zu wechseln oder auf Reisen sein Glück zu suchen. Wichtig ist es zu erkennen, dass der vermeintliche Pechvogel aufgefordert wird, aus der Opferrolle herauszutreten und Eigenverantwortung für sein Leben zu übernehmen.

 

 

Ich bin ein Pechvogel

Ob es um die sichere Rente geht, das traditionelle Weihnachtsfest oder die „Jugend von heute“. Sie sind sich sicher: Früher war alles besser. Vermutlich vermissen Sie die alten Zeiten im Kreise der Familie und sind der Überzeugung, dass die Welt früher gemütlicher und überschaubarer war. Gerne würden Sie auf die modernen Kommunikationsmittel verzichten und lieber einen Abend in plaudernder Gemeinschaft verbringen. Doch hinter Ihrer Nostalgie, die von anderen vielleicht auch öfter als anstrengend und als überheblich wahrgenommen wird, fühlen Sie sich wütend, ängstlich traurig oder gar hilflos.

 

Wer permanent in der Vergangenheit lebt, dem fällt es offensichtlich schwer, das Vergangene loszulassen und sich auf die Gegenwart einzulassen. Ursachen für dieses Verhalten können zum Beispiel die Angst vor dem eigenen Potenzial und der eigenen Lebenskraft sein oder auch die mangelnde Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Lebensglück übernehmen zu wollen. Machen Sie sich aber bei Ihrer negativen Bewertung über die Gegenwart klar, dass es vor allem Sie selbst sind, der unter seiner Bewertung leidet und Gefahr läuft, dass das pralle Leben vollgepackt mit neuen Ereignissen und lieben Menschen einfach an Ihnen vorbeizieht.

 

Ein erster Schritt aus den alten Schuhen auszusteigen, ist es sich bewusst zu machen, dass die Vergangenheit unwiederbringlich ist. Dies zu akzeptieren, ist ein mit Schmerzen und Trauer verbundener Prozess, denn er erfordert es Altes und Vertrautes loszulassen.  Machen Sie sich aber klar, dass Ihnen, immer wenn Sie wieder in der Vergangenheit schwelgen ein wichtiger Teil Ihrer Energie zur Gestaltung Ihres gegenwärtigen Lebens nicht zur Verfügung steht. Ein nächster Schritt könnte sein, Ihren Wunsch nach der Wiederherstellung der Vergangenheit als Einladung des Lebens an Sie selbst umzudeuten: Lebe endlich dein Leben! Und der einzige Moment, in dem Sie Ihr Leben verändern können, ist immer genau JETZT. Auch wenn es Ihnen schwer fällt: überwinden Sie sich Alltagsroutinen zu durchbrechen, ein neues Hobby zu beginnen oder auch eine Reise zu machen. Was auch immer es ist: Das Leben lädt Sie jeden Tag aufs Neue ein, es von seiner schönen Seite kennenzulernen.

 

Früher war alles besser

BEISPIEL

Wenn der neue Kollege erfolgreich aus der Gehaltsverhandlung herausgeht, während Sie seit drei Jahren auf derselben Gehaltsstufe stehen bleiben. Wenn sich im Club niemand für Sie interessiert, während Ihrer Freundin die schönen Männer hinterherlaufen. Wenn Sie bei der familiären Erbschaft als einzige Person vollkommen leer ausgehen. Dann kommen sie nicht umhin zu glauben, das Leben ist einfach ungerecht und unfair.

 

Aus heilenergetischer Sicht sind diese Situationen Ausdruck von Blockaden im energetischen Feld, die im Laufe ihres Lebens in ganz unterschiedlichen Situationen entstanden sind. Dies können sowohl Situationen aus der Kindheit, etwa mit den Eltern und Geschwistern oder auch aus der Schulzeit sein. Fühlen wir uns ohnmächtig und selbstmitleidig, steht uns nur noch ein Teil unserer Lebensenergie im Alltag zu Verfügung. Entsprechend fühlen wir uns verletzlich, schwach und reagieren besonders sensibel und ziehen so unbewusst noch weitere Ungerechtigkeiten an.

 

Ein erster Schritt sich aus dieser Opferhaltung zu befreien, ist daher sich seiner Blockaden bewusst zu werden. Nicht das Leben ist per se ungerecht und unfair, sondern der eigene Blickwinkel lässt das Leben ungerecht und unfair erscheinen. Machen Sie sich ferner klar, dass Sie mit einer inneren Opferhaltung Ihr Leben nicht bewusst und nach Ihren Wünschen gestalten können. Umso mehr haben Sie aber die Freiheit sich gegen Ihre innere Haltung zu entscheiden und eine neue Haltung zu Ihrem Leben zu wählen. So könnten Sie sich dafür entscheiden, zum bewussten Gestalter Ihres Lebens zu werden. Hierfür reichen kleine Schritte: Sie könnten zum Beispiel das nächste Mal im Club über Ihren Schatten springen und Ihren Favoriten ansprechen. Und für das nächste Halbjahrgespräch beeindrucken Sie den Chef oder die Chefin mit einer ausführlichen Darstellung Ihrer Leistungen für die Firma.

 

Wer nach weiteren Möglichkeiten sucht, sein Leben grundlegend zu verändern, ist zudem bestens im heilenergetischen Jahresseminar „Mut zur Verwandlung“ aufgehoben.

 

 

Das Leben ist einfach ungerecht und unfair

Gehören Sie auch zu den Menschen, die noch bis spät abends im Büro sitzen, um die Präsentation für ein Konzept auszuarbeiten, während alle anderen schon längst nach Hause gegangen sind? Sie verzweifeln, dass Ihnen der Spagat zwischen Ehefrau, Mutter und engagierter Arbeitnehmerin einfach nicht gelingen will? Wenn Sie nicht die maximale Punktzahl in einer Prüfung erreicht haben, sind Sie direkt frustriert?  Dann ist es kein Wunder, dass Sie sich vermutlich oft niedergeschlagen, minderwertig oder sogar wertlos fühlen.

 

Die Ursachen für solche Gefühle lassen sich oftmals weit in die eigene Kindheit zurückverfolgen: War da nicht die Mutter, die sie nur selten für Ihre Leistungen gelobt hat? Hat der Vater Ihnen vielleicht erst dann seine volle Aufmerksamkeit geschenkt, wenn Sie gute Zensuren mit nach Hause gebracht haben? Oder hatten Sie vielleicht das Gefühl als Schüler neben Ihrem Klassenkameraden nicht wahrgenommen zu werden? Egal wie weit diese Geschichten zurückliegen, sie haben tiefe Narben in Ihrem Selbstwertgefühl hinterlassen, die Sie auch noch heute deutlich spüren. So ist es womöglich weniger der Chef, der Ehemann oder der Dozent, von dem Sie sich die Anerkennung wünschen, sondern ursprünglich Ihr Vater oder Ihre Mutter.

 

Gravierende Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen sich nachhaltig klären, wenn wir uns den Zusammenhang zwischen unserem jetzigen Gefühl und dem Gefühl, das wir als Kinder erlebt haben, verstehen. Machen Sie sich klar, dass es sich bei Ihrem Wunsch nach Perfektion um eine Projektion alter Themen handelt. Erst wenn Sie den alten Schmerz zulassen und überwinden, gelingt es Ihnen aus der Spirale der Selbstsabotage auszusteigen. Insbesondere die Sinnanalytische Aufstellungsarbeit kann hier einen wertvollen Beitrag leisten, um die konkreten Ursachen für Ihr Gefühl herauszuarbeiten und tiefgreifend zu lösen. So können Sie sich mit der Vergangenheit aussöhnen und Ihr Selbstwertgefühl nachhaltig stabilisieren.

 

Eine weitere Lösungsmöglichkeit ist es, den Spiegel in den für Sie belastenden Situationen zu erkennen: Fragen Sie sich in diesen Momenten, wo Sie vielleicht auch anderen Menschen das Gefühl geben, die Dinge nicht gut genug machen zu können: Ihren Kindern, Ihrem Partner, dem Arbeitskollegen? Überprüfen Sie Ihre Bewertungen gegenüber anderen Menschen, dann wird sich auch Ihr eigener Zustand deutlich verbessern.

 

 

Ich kann die Dinge einfach nie gut genug machen

BEISPIEL

Trotzig und traurig haben wir uns in die hinterste Ecke unseres Sofas verkrochen, die Schokoladentafel hinuntergeschlungen und uns allerlei dunkle Gedanken ausgemalt, wie lieblos unsere Mitmenschen zu uns sind. Überzeugt sagen wir uns immer wieder die gleichen drei tragischen Worte: Keiner liebt mich! und fühlen uns dabei hundeelend.

 

Zu glauben, dass keiner Sie liebt, ist aber zunächst einmal nur eine Bewertung, die Sie selbst über sich getroffen haben, nicht aber andere. Wie können Sie  sicher sein, dass Sie von anderen Menschen nicht gemocht werden? Die wenigsten von uns werden in solchen Momenten sämtliche Personen in Ihrem Umfeld befragt haben. Wenn Sie das Gefühl haben, von Ihren Mitmenschen nicht wertgeschätzt und geliebt zu werden, liegt das vermutlich eher daran, dass Sie sich selbst nicht wertschätzen, bzw. lieben können. Die Ursache hierfür liegt oft viele Jahre zurück: Vielleicht hatten Sie Eltern oder Bezugspersonen, von denen Sie emotional als Kind sehr abhängig waren und deren Beurteilungen und Verurteilungen Sie dementsprechend übernommen haben? Vielleicht kennen Sie aus der Kindheit das Gefühl, nicht genauso in Ordnung zu sein, wie Sie sind? Hatten Sie als junger Mensch immer das Gefühl, mit Ihnen stimmt etwas nicht?

Infolge dieser tief verwurzelten Unsicherheit haben wir ständig das Bedürfnis, uns der Liebe unserer Mitmenschen zu vergewissern. Was wir uns wünschen, ist die Bestätigung, dass wir in Ordnung sind. So achten wir nicht selten penibel auf jedes Wort und jede Handlung des Anderen, sondern tun oder sagen auch Dinge, um dem anderen zu gefallen. Mangelnde Selbstliebe lässt sich zudem auch daran erkennen, dass wir selbst sachliche Kritik als Angriff auf unsere gesamte Persönlichkeit sehen und daher nur schwer aushalten können. Immer wenn wir das Gefühl haben Mich liebt sowieso niemand, projizieren wir folglich immer unsere eigene fehlende Selbstliebe in unsere Mitmenschen.

 

Mangelnde Selbstliebe hinterlässt bei den Betroffenen äußerst schmerzhafte Gefühle. Sich alten Verletzungen zu stellen und diese zu bearbeiten, ist eine herausfordernde Aufgabe. Es empfiehlt sich daher, ggf. auch therapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Ziel sollte es sein, Stück für Stück eine liebevollere Haltung zu sich selbst zu entwickeln. Ein erster Schritt ist hierbei zu erkennen, dass Ihre Haltung Mich liebt sowieso niemand ein Glaubenssatz ist, der Ihnen in erster Linie schadet. Achten Sie weiter bewusst auf die Momente, in denen bei Ihnen solche Gedanken aufkommen. Ein weiterer Schritt wäre, sich in solchen Momenten selbst ein guter Freund zu sein: Was würden Sie einem Freund sagen, wenn es ihm so ginge wie Ihnen? Würden Sie diesen auch verurteilen? Oder würden Sie ihn lieber aufmuntern, ihm gut zusprechen und ihn liebevoll behandeln?

Mich liebt sowieso niemand

Klara steht wie jeden Morgen niedergeschlagen vor dem Spiegel: Kritisch beäugt sie ihre Falten, dreht sich zur Seite, um mit Ihrem Blick Ihren Po zu verurteilen und stellt nach einem Blick in den Kleiderschrank fest, dass der letzte Shoppingbummel auch nichts Vorteilhaftes zu Tage gebracht hat. Klara ist sich sicher: Sie ist einfach hässlich und unattraktiv.

 

Hegen wir solche Glaubenssätze über uns selbst wie Klara es tut, fühlen wir uns oft unserem Körper ausgeliefert, ohnmächtig und verlieren gar die Freude daran wirklich aktiv am Leben teilzunehmen. Zu peinlich ist es, sich vor den anderen zu zeigen, zu groß ist die Gefahr durch Blicke oder Kommentare verletzt zu werden. Langfristig verlieren Sie durch solche Gedanken Ihre Lebensenergie und können sogar ernsthaft psychisch erkranken.

 

Ursachen für eine negative Selbstwahrnehmung sind oft traumatische Erfahrungen aus der Kindheit, etwa Mobbingerlebnisse durch ehemalige Klassenkameraden oder abwertende Bemerkungen durch Familienmitglieder. Diese Bewertungen hinterlassen tiefe und langanhaltende Spuren in unserem Selbstbild. Wichtig ist es aber, sich darüber bewusst zu werden, dass man nun selbst derjenige ist, der den ehemals von außen vorgegeben Weg selbst weiterläuft. Man hat die Bewertungen von außen verinnerlicht und verurteilt sich nun selbst, hässlich und unattraktiv zu sein.

 

Das Entwicklungspotenzial in Klaras Situation liegt nun genau darin, ihren Selbstwert zu erkennen und sich folglich um sich selbst zu bemühen. In diesem Zusammenhang ist es heilsam, die Verantwortung für die eigene Selbstwahrnehmung und folglich auch die eigene Attraktivität zu erkennen und als Herausforderungen anzunehmen. Statt sich selbst weiterhin zu verurteilen, aber auch zu bemitleiden, darf sich Klara zunächst fragen, welchen Nutzen sie aus ihrem negativen Selbstbild zieht: Schütze ich so meinen Körper vor Blicken, die ich nicht ertragen könnte? Oder kann ich auf diese Weise Anstrengungen um mein Aussehen umgehen? Klara sollte sich dann aber bewusst machen, dass Sie sich selbst mit ihren negativen Gedanken und Verurteilungen schadet. Im nächsten Schritt könnte Klara auch eine gute Freundin zu Rate zu ziehen und diese bitten, sie dabei zu unterstützen, ihre Vorzüge herauszustellen und diese bewusst in Szene zu setzen. Klara sollte Erlebnisse planen, die ihr Ihre individuelle Attraktivität bewusst machen: ein schöner Friseurbesuch, ein Tag im Wellnesshotel oder sich einfach ein neues Kleidungsstück gönnen. Wichtig ist es, die Vorzüge der eigenen Person kennen- und wertschätzen zu lernen.

Ich bin hässlich und unattraktiv

Wer kennt ihn nicht, den guten Vorsatz im neuen Jahr nun aber wirklich abzunehmen? Mit strikten Auflagen schieben wir uns durch den Supermarkt, schließen einen Vertrag mit einem Fitnessstudio ab und kaufen die nächste Bluse einige Kleidergrößen kleiner. Spätestens Mitte Februar sind wir jedoch wieder im alten Trott gelandet, haben das Fitnessstudio vergessen und kaufen wieder das, was uns am besten schmeckt.

 

Wer mit seinem Gewicht unzufrieden ist, dem fällt es zumeist schwer, in den Spiegel zu schauen. Und doch lohnt es sich, sich in den Spiegeln des Lebens zu betrachten und die darin enthaltenen Botschaften zu erkennen. So könnten Ihnen zum Beispiel folgende Fragen weiterhelfen: An was in Ihrem Leben mangelt es Ihnen, dass Sie Ihren Körper füllig halten müssen? Sind Sie besonders sensibel und halten so Ihre Mitmenschen auf Distanz? Oder ist Ihr Körper Ausdruck einer maßlosen Haltung, mit der Sie durch das Leben gehen? Möchten Sie Ihr Gewicht dauerhaft reduzieren, liegt Ihre Aufgabe darin, die individuelle Lernbotschaft zu erkennen und zu bearbeiten.

 

Ein wesentlicher Aspekt beim Abnehmen ist zudem die Auseinandersetzung mit den eigenen Energiequellen. Wer ständig im Gefühl des Mangels lebt, hat auch ständig Hunger. Durch die Nahrungsaufnahme versucht man, die Löcher im eigenen energetischen Feld zu kompensieren. Dies wird aber nicht gelingen, solange die Ursache des Mangels nicht geklärt und behoben wird. Zumeist verstecken sich hier belastende Themen, die den eigenen Selbstwert betreffen. Vielleicht raubt Ihnen aber auch eine belastende Beziehung, sei sie partnerschaftlich oder beruflich Energie, sodass Sie das Gefühl haben, sich abzugrenzen, bzw. schützen zu müssen. In einer Beratung lässt sich jedoch individuell schauen, wo die Ursachen liegen und wie sie energetisch gelöst werden können.

Ich schaffe es einfach nicht abzunehmen

Florian kommt wieder niedergeschlagen nach Hause. Die Hose zerrissen, die Federtasche unvollständig, das Gesicht tief unter der Mütze versteckt. Die Frage, wie es in der Schule war, will Florian – wie eigentlich jeden Tag – auch heute nicht beantworten. Denn: Florian wird in seiner Schule seit vielen Jahren gemobbt. Freunde hat er keine. Seine Eltern sind ratlos und unglücklich. Von der Beratung beim Schulpsychologen bis hin zum Schulwechsel haben sie schon alles versucht ihren Sohn zu unterstützen.

 

Wird ein Kind gemobbt, ist dies zunächst einmal Ausdruck eines nicht stimmigen Familien-, bzw. Schulsystems. Derjenige, der gemobbt wird, stellt hierbei das schwächste Glied im System dar. Die systemischen Ungereimtheiten werden alle auf das Opfer, in diesem Fall Florian, projiziert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kriselt es generell im Familien- oder auch im Schulsysystem. Zum Beispiel, weil die Trennung der Eltern unzureichend aufgearbeitet wurde. An der Schule ist das Mobbing vielleicht schon unter den Kollegen an der Tagesordnung. In solchen Situationen fühlen sich Kinder oft verantwortlich und tragen die Konflikte unbewusst mit.

 

Eltern, die ihre Kinder wirklich unterstützen möchten, sollten sich daher fragen, welchen Druck das Kind im Familien-, bzw. im Schulsystem stellvertretend aushalten und ausgleichen muss. Beobachten Sie einmal selbst die Beziehung zu Ihrem Partner und anderen Familienmitgliedern und klären Sie etwaige Konflikte und Probleme. Suchen Sie sich ggf. Unterstützung bei einem Psychologen. Auch eine Sinnanalytische Aufstellung zur Familie oder eine Beratung kann helfen. Sobald Ihr Kind spürt, dass es die Verantwortung für kritische Beziehungsgefüge wieder abgeben kann, kann es wieder in sein Wachstum gelangen, an Stärke gewinnen und selbstbewusst nach außen auftreten und sich abgrenzen.

Mein Kind wird gemobbt. Was kann ich tun?

Jenny hat es einfach so satt: Obwohl vor einigen Monaten alles so harmonisch mit Alex begonnen hat, musste sie auch bei Alex nun schmerzlich erfahren, dass sie wieder einmal betrogen wurde. Einsam und hilflos sitzt sie in der Küche und erzählt ihrer Freundin Sarah, dass es schon die dritte Beziehung ist, die so fürchterlich endet. Sarah und Jenny können nicht verstehen, warum dieses Schicksal Jenny immer wieder ereilt.

 

Die Ursachen für die wiederkehrende Erfahrung betrogen zu werden, liegt aus heilenergetischer Sicht oftmals nicht nur in der eigenen Vergangenheit, sondern auch in der Vergangenheit der Eltern und Großeltern. Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass auch ein Elternteil von Jenny Erfahrungen mit dieser Situation gemacht hat: Entweder als Person, die selbst fremdgegangen ist oder als Person, die betrogen wurde. Die nachfolgenden Generationen gehen dann unbewusst oft schon mit einer gewissen Erwartungshaltung in eine Beziehung. Nämlich mit der Haltung, dass ein Betrug durch Fremdgehen in der Beziehung stattfinden wird. Insbesondere Glaubenssätze wie „Männer sind eh alle gleich.“, „Männer wollen nur das eine.“ verstärken diese Beziehungsdynamiken.

 

Wichtig für Menschen wie Jenny ist es daher zunächst, die eigenen Glaubenssätze über Männer und Beziehungen zu erkennen und ggf. loszulassen. Hilfreich kann es hier sein, diese Glaubenssätze im Gespräch mit einer guten Freundin, bzw. einem guten Freund, oder im Rahmen einer Einzelberatung aufzudecken. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es, aus der Rolle des Opfers auszusteigen. Statt sich zu sagen Immer werde ich betrogen, könnte sich Jenny sagen, dass der nächste Mann der Richtige sein wird. Einer, der sie liebt, wie sie ist und ihr die gleiche Treue entgegenbringt wie sie ihrem Partner.

Immer wieder werde ich betrogen. Was kann ich tun?

Mit einem Alkoholkranken eine Partnerschaft zu leben, gleicht einer Achterbahnfahrt: Es ist ein ständiges Auf und Ab. Man ringt darum, Balance in der Beziehung zu finden, wohlwissend, dass die nächste Kurve mit Sicherheit kommt und beide Partner wieder aus der Bahn werfen wird. Denn Alkoholismus betrifft auf unterschiedliche Weise oftmals beide Partner: Einen, der direkt abhängig ist und einen, der durch sein Handeln die Sucht des Abhängigen indirekt unterstützt.

 

Aus heilenergetischer Sicht manifestieren sich in Beziehungen mit suchtkranken Menschen daher oftmals sehr feste Lügen-Blockaden. Beide Partner wollen sich die Tragweite des Suchtproblems kaum eingestehen. Diese Lügen-Blockaden formen sich über Wochen, Monate oder gar Jahre zu einem großen Lügengeflecht, unter dem die Beziehung in den meisten Fällen zu zerbrechen droht. Für beide führen diese Lügen auf lange Sicht zu einem massiven Energieverlust. Beide Partner fühlen sich schlapp, müde und haben das Gefühl, das Leben verloren zu haben.

 

Möchten Sie Ihren alkoholkranken Partner wirklich unterstützen, müssen Sie sich zunächst einmal selbst eingestehen, dass nur der Alkoholkranke selbst die Sucht in den Griff bekommen kann. Ferner müssen Sie sich ehrlich eingestehen, dass Sie mit Ihrem oftmals inkonsequenten Verhalten die Sucht Ihres Partners noch verstärken. Dieser Prozess des Erkennens ist oft sehr schmerzhaft – ich empfehle Ihnen daher, sich hierfür zusätzliche Unterstützung zu suchen.

 

Eine weitere Möglichkeit, das Thema für sich zu bearbeiten, ist es, eine Sinnanalytische Aufstellung zu machen. Oft liegen die Ursachen dafür, dass Sie einen Alkoholkranken als Partner haben, in Ihrer eigenen Familiengeschichte. Nicht selten haben hier Eltern, Großeltern oder andere Familienmitglieder ebenfalls ein Alkoholproblem gehabt. Aus energetischer Sicht werden Sie mit Ihrer derzeitigen Situation mit den Themen Ihrer Vorfahren konfrontiert, erhalten aber dadurch die Möglichkeit, das Thema für sich zu bearbeiten. Hier können Sinnanalytische Aufstellungen einen wertvollen Beitrag leisten und eine langfristige Lösung erzielen.

Mein Partner hat ein Alkoholproblem. Was kann ich tun?

BEISPIEL

BEISPIEL

Anfangs hatte Jan gedacht, dass er einfach einer derjenigen Männer ist, der erst später die Frau fürs Leben kennenlernt. Während er im Studium noch in einer Beziehung lebte, welche jedoch aufgrund unterschiedlicher Lebensvorstellungen nach drei Jahren zerbrach, blieb Jan seitdem allein. Seit einer dreijährigen Beziehung während des Studiums, die an unterschiedlichen Lebensvorstellungen scheiterte, blieb Jan allein. Er lernte hin und wieder mal eine Frau kennen, geblieben ist aber keine. Ratlos und deprimiert sitzt der 43-Jährige in meiner Beratung und fragt sich, woran es liegen kann, dass er schlichtweg keine Partnerin findet. Er sehnt sich danach eine Familie zu gründen und das Leben mit jemandem zu teilen.

 

Menschen wie Jan gibt es viele, Frauen genauso wie Männer. Zunächst erscheint es völlig unverständlich, dass sie allein sind: Sie stehen oft mitten im Leben, sind beruflich erfolgreich, sozial gut integriert und machen obendrein einen sympathischen Eindruck. Die Ursachen für das dauerhafte, nicht gewollte Singledasein können sehr unterschiedlich sein: Angst vor dem anderen Geschlecht, Angst vor Bindungen, traumatische Erfahrungen in der Kindheit aufgrund der Trennung der Eltern oder aufgrund eines Missbrauchs. Ein erster wichtiger Schritt neben der Ursachenforschung ist es, die Bereitschaft zu entwickeln, sich auf jemanden anderen wirklich einzulassen. Hier können Sinnanalytische Aufstellungen einen ganz wesentlichen Beitrag leisten, da sie die Person unterstützen, schnell und effektiv an vergrabene Gefühle zu gelangen.

 

Eine energetische Blockade, die es in diesem Zusammenhang zu überprüfen gilt, ist „Dünkel“. Dünkel als energetische Blockade erleben wir bei Personen häufig in Form von arrogantem und überheblichen Verhalten. So haben Männer und Frauen oftmals einen Dünkel dem anderen Geschlecht gegenüber. Die Folge: Sie wirken auf andere Personen alles andere als herzlich und vertrauensvoll. Eine Beratung kann helfen, diesen Blockaden auf den Grund zu gehen und sie zu lösen. Eine weitere erste Möglichkeit das Single-Dasein zu beenden, ist es daher, sich intensiv mit den eigenen Glaubenssätzen und Einstellungen gegenüber dem anderen Geschlecht auseinanderzusetzen.

Warum finde ich keine Partnerin?

Die Koffer sind gepackt, der Reiseführer verstaut, das Diensthandy in der Schublade verschlossen: Endlich der lang ersehnte Urlaub! Seit Wochen haben wir die Tage heruntergezählt, ein neues Strandoutfit gekauft und das eine oder andere Kilo abgenommen. Wir freuen uns auf gemeinsame Tage mit unserem Partner und sind froh, endlich mal wieder Zeit und Muße füreinander zu haben. Kaum angekommen, stellen wir jedoch fest: Während wir von gemeinsamen Strandspaziergängen geträumt haben, will der Partner seinen Abend lieber im Tennisclub verbringen. Das geplante gemeinsame Ausschlafen ist aus Gewohnheit bereits um 7:00 Uhr beendet und während der Eine gern tagsüber gemütlich am Meer liegen möchte, klettert der Andere lieber an der hoteleigenen Kletterwand. So hatten Sie sich den gemeinsamen Urlaub nicht vorgestellt.

 

Während wir im Alltag im Wechselspiel der Rollen als Mutter, Arbeitskollege oder Partner mit etablierten Denk- und Handlungsmustern bestreiten, werden wir im Urlaub aus unseren Rollen ein gutes Stück herausgerissen. Auf diese Weise stehen Sie und Ihr Partner vor der Herausforderung, sich ohne bewährte Rollen zu begegnen und sich neu aufeinander einzustellen. Da ist es ganz normal, dass es hier zu Streitereien und  Unstimmigkeiten kommt. Aus energetischer Perspektive wird auf diese Weise ein Ausgleich zwischen den Energiefeldern hergestellt.

 

Möchten Sie, dass sich die Atmosphäre zwischen Ihnen und Ihrem Partner, bzw. Ihrer Partnerin entspannt, ist es wichtig, dass Sie sich zunächst selbst die Spannung nehmen. Das heißt, dass Sie sich selbst Ihrer Rollen im Alltag bewusst werden und Ihre (überhöhten) Erwartungen an den Urlaub hinterfragen. Machen Sie sich klar, dass Ihr Partner womöglich andere Vorstellungen von Urlaub hat als Sie selbst. Bevor Sie Ihren Partner mit Vorwürfen konfrontieren, nehmen Sie sich die Zeit, Ruhe bei sich zu finden, in sich hineinzuhorchen und  zu spüren, was Sie brauchen. Auf diese Weise lassen sich auch besser Kompromisse zwischen Ihren Bedürfnissen schließen.

 

 

Warum streite ich immer im Urlaub mit meinem Partner?

Mein Partner und ich können nur schwer miteinander reden

BEISPIEL

Enttäuscht sitzt Birgit am Abendbrottisch. Eigentlich wollte sie nur wissen, wie Rolfs Tag war. Sie weiß, dass er zurzeit Schwierigkeiten mit dem neuen Chef hat. Doch Rolf mag nicht darüber reden. Lieber vergräbt er sich nach dem Essen allein mit seinen Gedanken im Wohnzimmer. Birgit ist sehr unglücklich über die Situation. Die gemeinsamen Gespräche werden immer weniger.  Sie hat das Gefühl, keinen Draht mehr zu Rolf zu finden und fühlt sich trotz ihrer Beziehung sehr einsam. Vom gemeinsamen Liebesleben ganz zu schweigen.

 

Die Heilenergetik unterscheidet zwischen vier Ebenen der Annäherung: Blickkontakt, Kommunikation, Berührungen und Sexualität. Nähern sich zwei Menschen einander an, findet eine Angleichung der beiden energetischen Felder der Personen statt. Dies wird von beiden als angenehm empfunden: Wir fühlen uns dann gut aufgehoben, entwickeln Sympathie und verlieben uns ineinander. Fehlt die Form der Annäherung wie bei Birgit und Rolf, schwingen die Energiefelder nicht mehr gleichmäßig und wir haben das Gefühl, die Verbindung zueinander zu verlieren.

 

Männer und Frauen sind in dieser Hinsicht sehr unterschiedlich: Während Frauen zumeist die Kommunikation brauchen, um sich auf eine weitere Annäherungsebene einzulassen, können Männer oftmals schneller auf die Ebene der Sexualität gehen. In diesem Falle findet aber keine Intimität statt, vielmehr kann der Mann auf diese Art und Weise seine Macht erleben.

 

Personen, die das Gefühl haben, zu ihrem Partner keine Verbindung über Kommunikation aufbauen zu können, sollten für sich klären, ob sie selbst an einer echten Verbindung zu dieser Person interessiert sind. Wo die Annäherung über Kommunikation fehlt, ist eine Begegnung auf Augenhöhe, verbunden mit Intimität kaum möglich. Auch wenn es schmerzhaft ist: Hier gilt es, sich einzugestehen, wenn der Partner an dieser Form der Beziehung mit Ihnen zur Zeit nicht interessiert ist. Im Rahmen einer Sinnanalytischen Aufstellung können Sie den Ursachen für die Situation auf den Grund gehen und Lösungsstrategien erarbeiten, wie Sie mit der Situation umgehen können.

 

 

Ich fühle mich oft allein, schaffe es aber einfach nicht, auf andere Menschen zuzugehen

Martin ist 27 Jahre alt, studiert an einer kleinen Uni, geht oft zum Sport und ist regelmäßig auf Geburtstagsfeiern und anderen Partys eingeladen. Lernt er neue Menschen kennen, spürt er zunächst echtes Interesse an seiner Person. Dennoch gelingt es ihm einfach nicht, nach dem ersten Kontakt auf Leute zuzugehen und eine Freundschaft aufzubauen. Smalltalk fällt ihm schwer, auf Fragen zu seiner Person weiß er selten, was er wirklich antworten soll. Oft fühlt sich Martin allein und weiß nicht, wie er auf die Menschen in seinem Umfeld zugehen kann.

 

Die Ursachen für derart eingefahrene Verhaltensmuster liegen auf energetischer Ebene in dem relativ kraftlosen Energiefeld der jeweiligen Person, etwa infolge von Blockaden im Energiefeld. Ist das eigene energetische Feld relativ schwach, wird dies von anderen Personen kaum als präsent wahrgenommen. Wir Menschen erleben aber Beziehungen dann als harmonisch, wenn die energetischen Felder ähnlich stark sind und miteinander schwingen können. Menschen wie Martin sollten daher etwas Zeit in den Aufbau ihres energetischen Feldes investieren, etwa durch Atemübungen, Meditationen oder einfach durch Aktivitäten, die Spaß machen.

 

Vorab sollte Martin dennoch für sich klären, ob er einen echten Bedarf an mehr Kontakt zu anderen Menschen spürt, oder ob es sich dabei um eine Erwartungshaltung seitens anderer Personen handelt. Denn nur, weil eine Person viel Zeit alleine verbringt, muss sie nicht zwangsläufig einsam sein. Ist dem so, so kann Martin ferner auch schlichtweg sein Verhalten ändern und sich für Momente, in denen es ihm oft die Sprache verschlägt, Gesprächsthemen zurechtlegen.

Florian ist wütend. So lange hatte er sich auf das Wochenende mit seinen Freunden in den Bergen gefreut. Da macht ihm seine Freundin Eva schon wieder Tage vorher eine Szene. Sie wirft ihm vor, sich dort auch mit anderen Frauen zu treffen und sie nur hintergehen zu wollen. Florian plant nichts von alledem. Er ist einfach genervt, wütend und traurig über die ständige Eifersucht seiner Freundin. Permanent muss er sich rechtfertigen und ihr versichern, dass er neben ihr keine andere Frau trifft. Freundschaften zu anderen Frauen pflegt Florian schon lange nicht mehr.

 

Liegen keine belastenden Vorerfahrungen in der eigenen Beziehung vor (etwa durch einen vergangenen Seitensprung), gründet das eifersüchtige Verhalten aus heilenergetischer Sicht immer in einem Gefühl des Mangels und damit einer energetischen Blockade. Eva leidet vermutlich unter starken Minderwertigkeitsproblemen, kann ihren eigenen Wert nicht spüren und ist aus diesem Grund immer auf die Bestätigung ihres Freundes fixiert. Wendet sich Florian anderen Menschen zu, spürt sie den eigenen Mangel umso deutlicher und reagiert (hilfesuchend) hysterisch.

 

Florians Aufgabe ist es zu erkennen, dass er Eva ihre Entwicklungsaufgabe nicht abnehmen kann. Eva muss selbst ihren Selbstwert spüren. Indem Florian passiv zulässt, dass Eva sein Handy kontrolliert und er wegen ihr Freundschaften beendet, zeigt er ein überangepasstes Verhalten. Ähnlich wie in einer Co-Abhängigkeit unterstützt er so das Verhalten seiner Freundin. Statt sich zunehmend ihren Vorstellungen zu beugen, sollte Florian sich auch seines Selbstwertes bewusst werden und sich emanzipieren.

Die Eifersucht meiner Partnerin belastet unsere Beziehung

Hastig stopft Marita die gekauften Klamotten in den Schrank. Was und wie viel sie gekauft hat, weiß sie nicht so genau. Was sich an der Kasse noch gut anfühlt, ist ihr nun wieder unangenehm: Sie hat, zu viel, sinnlos und ohne Bewusstsein Kleidung. Marita leidet unter Kaufsucht, also der Sucht zwanghaft und übermäßig einzukaufen. Sie war deswegen schon in therapeutischer Behandlung, konnte dort aber keinen nachhaltigen Lösungsweg ausfindig machen und landet nun in meiner Beratung.

 

Marita berichtet mir vor allem von ihrem Gefühl, dass sie hat, wenn sie wieder einkaufen war. Sie sagt sich dann zunächst, wie sinnvoll die Dinge sind, die sie sich kaufen möchte. Oder sie erklärt, dass sie sich für ihre schwere Schichtarbeit als Krankenschwester belohnen möchte. Nach dem Kauf setzt kurz ein tiefes Gefühl der Freude und des Glücks ein, welches sich aber wenig später in Scham- und Schuldgefühle verwandelt.

 

Aus heilenergetischer Sicht versucht Marita auf diese Weise ein Loch in ihrem energetischen Feld zu kompensieren, dass ihr ähnlich wie ein Leck im Schiff die Energie abzieht. Ursache für diese Blockade können traumatische und nicht verarbeitete Ereignisse und Gefühle aus der Vergangenheit sein. Marita beschreibt in der Beratung, dass sie Dank einer vorangegangenen Psychotherapie verstanden hatte, dass die Kaufsucht mit ihrem erlernten Verhalten in Zusammenhang steht, als Kind Zuwendung vor allem in Form von Geschenken erhalten zu haben. Das Gefühl von echter Wärme, Nähe und Intimität fehle ihr dagegen in ihrem Leben. Ihren Selbstwert spüre sie daher nur, wenn sie sich selbst neue Dinge kaufe.

 

Im Rahmen einer Sinnanalytischen Aufstellung gelang es Marita, wieder einen Zugang zu den verdrängten Trauergefühlen zu gewinnen und ihren Selbstwert und ihre Würde wirklich zu spüren. Das tiefgreifende Erlebnis der Sinnanalytischen Aufstellung verhalf Marita das in der Psychotherapie erworbene Wissen zu integrieren und Ihre Kaufsucht so in den Griff zu bekommen.

Hilfe - Ich bin kaufsüchtig

Was kann ich gegen meine Prüfungsangst tun?

Jeder von uns muss sich im Leben Prüfungen stellen: Den Schulabschluss bestehen, die Fahrprüfung oder ein Examen. Ein großer Teil der Bevölkerung leidet in diesen Momenten, bzw. insbesondere davor, unter Prüfungsangst. Die Angst zu versagen oder einen Blackout zu haben, ist sehr groß und beschwert den Betroffenen schon im Vorfeld der Prüfung viele schlaflose Nächte.

 

Die Ursachen für Prüfungsängste sind zumeist in der eigenen Schul- bis Kindergartenzeit zu finden. Viele Menschen, die mit Prüfungsängsten in meine Beratung kommen, verbinden mit Prüfungen spezifische Situationen aus der Schulzeit, in denen sie sich vor der Klasse und der Lehrerin blamiert haben. Energetisch gesehen hat sich infolgedessen im energetischen Feld der jeweiligen Person eine energetische Blockade – Ohnmacht gebildet. In dieser Ohnmachtsblase werden die Informationen des Ereignisses, aber auch die damit verbundenen Gefühle gespeichert. Bildet sich eine Ohnmachtsblase, steht uns unsere volle Lebensenergie nicht mehr zur Verfügung. Wir fühlen uns müde, antriebslos, bekommen Ängste und verspüren ein vermindertes Selbstwertgefühl.

 

In einer Sinnanalytischen Aufstellung gelingt es, die betroffenen Personen mit ihren vergangenen Ereignissen auf sanfte Art und Weise zu konfrontieren und so das jeweilige Ereignis nicht nur rational, sondern emotional zu verarbeiten.  So kann das Problem der Prüfungsangst an der Wurzel behoben werden.

 

 

Seit Monaten schiebe ich meine Hausarbeit auf. Was kann ich gegen das Aufschieben tun?

Hanna ist im 6. Semester und studiert Geschichte. Obwohl sie alle der bis dahin notwendigen Kurse belegt und auch die Klausuren mitgeschrieben hat, stapeln sich auf ihrem Schreibtisch die unerledigten Hausarbeiten. Immer wieder nimmt sich Hanna vor anzufangen, doch kaum sitzt sie in der Bibliothek, wird sie unruhig, fängt an auf Facebook zu surfen und die Pausenzeiten regelmäßig zu überziehen.

 

Obwohl es vielen Kommilitonen so geht und dieses Verhalten nicht selten bis zum Abbruch des Studiums führt, suchen sich nur wenige Studenten Hilfe. Grund dafür ist, dass sie sich ihr Verhaltensmuster lange nicht eingestehen wollen. Statt sich selbst zu verurteilen, sollte man sich aus energetischer Sicht zunächst die ehrliche Frage stellen, ob man das, was man tun soll, auch tatsächlich gerne macht. In der Regel fällt es uns nämlich nicht schwer, Dinge, die wir für uns machen und gerne machen, anzugehen und zu erledigen. Die Schüler in Montessori-Schulen, die ihren Lehrplan zum großen Teil selbst bestimmen können, lernen auf diese Art nicht nur sehr erfolgreich, sondern auch sehr gern. Tun wir das, was wir machen, nicht gern, befinden wir uns energetisch gesehen, immer in einer Ohnmacht, die uns müde und matt fühlen lässt.

 

Möchte man dem Aufschieben, bzw. der Prokrastination, ein Ende setzen, gilt es zunächst, sich zu entscheiden, aus der Ohnmacht auszusteigen und sich der Verantwortung für den eigenen Lernprozess bewusst zu werden. Dies heißt auch, sich spezifisch mit dem persönlichen Lernverhalten auseinanderzusetzen und spezifische Verhaltensmuster aufzudecken. Es bedeutet den Mut aufzubringen, die Wahl des Studiums ggf. auch zu hinterfragen und etwaige Konsequenzen zu ziehen.

 

Oft steckt in der Ohnmacht des Aufschiebens auch die Angst zu versagen oder sich zu blamieren, was sich oftmals auf negative Ereignisse in der eigenen Schulzeit zurückführen lässt. Auch die unterbewusste Angst davor, wirklich erwachsen und selbstständig zu sein, kann im Studium und in der Ausbildung dafür sorgen, dass wir uns selbst boykottieren. Hier können Sinnanalytische Aufstellungen einen wichtigen Beitrag leisten, sich den ganz persönlichen Schlüsselthemen zu nähern und sie zu verarbeiten.

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