Der Kontakt mit der geistigen Welt

Eine solche Überschrift ist in spirituellen Veröffentlichungen keine Seltenheit. Wie kann man sich das vorstellen? Was ist die geistige Welt, gibt es sie, wo ist sie und welche Sprache spricht sie?

Nein, es gibt sie nicht! Oder ja, sie ist überall und spricht alle Sprachen der Welt! Die geistige Welt ist nichts, was von dir getrennt stattfindet. Du bist die geistige Welt, einfach alles ist die geistige Welt, was du erleben und dir vorstellen kannst. Die Zeiten sind vorüber, dass man sich die geistige Welt als einen alten Mann mit weißem Bart vorgestellt hat, der alles erschaffen hat und darüber richtet, was gut und böse sei. Vorbei ist die Zeit, wo einem jeder erzählen kann, er habe einen Zugang zu etwas, das andere Menschen nicht haben. Und vorbei ist die Zeit, in der wir uns mit Hilfe unseres geschickten Verstandes abgetrennt haben, von allem was ist. Wir haben uns über Jahrhunderte in den Polaritäten von gut und böse bewegt, von schwarz und weiß, von besser und schlechter, von lieb und aggressiv. Wir haben das gebraucht, um uns auf der Welt als Mensch, als Geist im Körper, als Individuum zu orientieren. Wir wollten uns fühlen, die Liebe finden und unsere vermeintliche Mitte. So haben wir über Jahrhunderte Vortreffliches entwickeln können: die Wissenschaft mit all ihren Folgeerscheinungen. Eine ausgefeilte Medizin, eine maßgebliche Politik, eine Welt der Technik, der es an nichts fehlt und intelligente, aber entseelte, menschenleere Erklärungen für Alles, was es gibt. Wir haben getrennt, getrennt und getrennt. Wir haben im Trennen  unser Gefühl für uns selbst und das Leben verloren, und jetzt haben wir die Logik, die uns daran hindert zusammenhängend zu denken oder gar zu fühlen.

Dass unsere eigene Erziehung sich im Leben auswirkt, spüren wir gerade noch, aber dass unser Misserfolg im Beruf etwas mit einem Glaubenssatz von Oma zu tun haben könnte, ist uns nicht geläufig. Dass ein Apfel reifen muss, um uns zu schmecken ist klar, aber dass wir selber reifen können, um den Sinn im Leben zu finden, ist uns fremd. Dass wir mit unserem Partner ständig Streit haben ist offensichtlich, aber dass sich dieser Streit beim Kind als große Unsicherheit bemerkbar macht und es in Folge hyperaktiv wird, sehen wir nicht mit unserem Verhalten in Zusammenhang. Woher sollten wir davon eine Ahnung haben? Wir lernen es zu keiner Zeit im Leben. Der Verstand ist inzwischen darauf reduziert zu bewerten und zu trennen.

Immer da, wo wir uns selbst nichts zutrauen oder unserer Wahrnehmung nicht trauen, glauben wir. Aber Glaube ist das Ende von Eigenverantwortung. Glaubst du den Politikern? Glaubst du an die Macht des Geldes? Glaubst du Herrn Trump? Glaubst du an die Medizin? Glaubst du…?

 

Was ist ein Mensch?

Wir Menschen sind geistige Wesen. Feinstoffliche Energie, Seele, Psyche oder wie auch immer man es nennen will, die durch und in einem materiellen Körper ein Leben in der Dreidimensionalität hier auf der Erde zubringt. Dabei ist der materielle Körper nur eine sehr langsame Schwingung im Vergleich zu den schnelleren Frequenzen der durchdringenden und umgebenden Energiefelder. Wir sind nämlich eine Einheit, in uns und darüber hinaus mit allem, was ist, über Schwingungen verbunden. Wir sind energetisch gesehen sozusagen EINS, es gibt keine Trennung, es gibt nur durch unser Bewusstsein erlebbare Projektionen.

In den vergangenen Zeiten der Abtrennung haben wir uns für unsere spirituellen Bedürfnisse Götter erschaffen, die uns Erklärungen für die Geschehnisse auf der Welt geliefert haben. Ihnen konnten wir auch getrost die Verantwortung für alles Schlechte geben und hatten die Hoffnung, dass sie uns Gutes tun, uns erlösen, uns die Schuld nehmen, und uns Aufträge für unser Leben geben und einen Sinn! Wir waren die Schäfchen, die duldsamen und demütigen Gläubigen, die fernab von Eigenverantwortung ein schuldhaftes Dasein fristen, in der Hoffnung, einst in den Himmel zu kommen, bei Ungehorsam leider in die Hölle! Wir waren abgetrennt durch – und im Denken von unseren eigenen Energien. So abgetrennt erleben wir uns als einsames Individuum, das seinen Sinn verloren hat und ein tiefes spirituelles Bedürfnis nach Verbundenheit, Liebe und Angenommen sein fühlt.

Heute sind wir frei von den alten Beschränkungen, die uns die verschiedensten Götter und Religionen vermittelt haben. Einen Anschein von Erlösung und das Gefühl, verbunden zu sein konnten wir nur erlangen, in dem wir uns abhängig gemacht haben, in barer Münze gezahlt haben, um mit unserem eigenen Glauben die Mächtigen zu Reichtum zu bringen.

Das hat sich verändert. Heute können wir uns in unserer Eigenverantwortung entwickeln zu kraftvollen Wesen, die mit ihrem Bewusstsein eine neue Stufe der Entwicklung erklimmen. Wir brauchen nichts zu glauben, sondern können selbst fühlen. Raus aus den Polaritäten, hin zu einem tatsächlichen Einheitsempfinden. Das „Alles ist Eins“ wird spürbare und sichtbare Realität.  Für Jeden, nicht nur für den der zahlt und glaubt!

 

Ich mach dir den Kontakt zur geistigen Welt …

Immer noch gibt es die alten Schwingungen und entsprechend Menschen, die einen glauben machen, es gäbe eine Polarität. Immer noch gibt es sogenannte Meister, die machtvoll über andere regieren wollen und erzählen, sie alleine wüssten wie Spiritualität und Kontakt zur geistigen Welt gehe. Dabei ist jeder von uns in Kontakt mit der geistigen Welt. Es gibt gar nichts anderes als die geistige Welt und du bist mittendrin. Denn „Alles ist Eins“ bedeutet, du selbst hast es in der Hand, dich verbunden zu fühlen und entsprechend zu denken. Niemand, außer dir selbst, kann dir diese Freiheit nehmen. Sei dir dessen bewusst. Gib nicht weiter deine Eigenverantwortung ab, fühl dich als spirituelles geistiges Wesen, erweitere dein Denken und glaube nichts.

Sicherlich ist es manchmal hilfreich den teilenden Verstand an die Hand zu nehmen, und ihm Zugang zur gefühlten Verbundenheit zu ermöglichen. Dies geschieht nicht wie früher durch einen sogenannten Meister, dem man blind glaubt und folgt. Im Prinzip von Resonanz und Spiegel können die eigene Verbundenheit und das EINS-Sein immer wieder aufs Neue erkannt werden – von jedem jederzeit. Das ist wahrhaft der Kontakt zur geistigen Welt. Irgendwann bricht der Schutzmechanismus der beschränkenden Logik in sich zusammen, und es wird eine Welle des entspannten Gelächters geben, wenn wir kollektiv den Witz der Schöpferkraft erkennen.

Aber bitte, hör als erstes auf dich selbst, auf dein Gefühl und die Verbundenheit mit allem! Dann hat bald niemand mehr Macht über dich!

 

Herzliche Grüße aus der geistigen Welt

Deine eigene Projektion

Stefanie

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